Solvency II – Die Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft

Solvency II – Die Auswirkungen auf die Versicherungswirtschaft

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Bewertet mit 4.3 von 5 Sternen basierend auf 10 Kundenbewertungen

Themen

Richtlinienvorgabe Solvency II: Zweck und Grundsätze

Quantitative Anforderungen (1. Säule)

Qualitative Anforderungen (2. Säule)

Berichtspflichten (3. Säule)

Exkurs: Auswirkungen auf latente Steuern

Exkurs: Auswirkungen auf Run-Off-Portfolios

Exkurs: Umstrukturierung als Ausweg (z.B. SE-/Niederlassungsstrukturen)?

Umsetzung und Würdigung des VAG-RegE

Wie profitieren Sie von diesem Seminar?

Sie profitieren von verbessertem Verständnis für die Entwicklungen dieses für die Finanz- und Versicherungswirtschaft bedeutsamen Großprojekts.

Zielgruppe

Leiter und Mitarbeiter aus dem Finanz- und Rechnungswesen, Controlling, Risikomanagement, der Steuerabteilung, Revision und der betrieb lichen Altersversorgung sowie von Pensionskassen, insbesondere Nichtmathematiker und Nichtaktuare

Inhalt

Die Umsetzung der Anforderungen aus der Richtlinie Solvency II stellt Versicherungsunternehmen vor erhebliche Herausforderungen. Die Richtlinie ist umfassend und betrifft zahlreiche Unternehmensfunktionen und -prozesse. Sie gibt einheitliche Vorgaben sowohl hinsichtlich der Solvenzanforderungen als auch hinsichtlich der Einrichtung eines funktionierenden Governance-Systems und der Veröffentlichungvon Informationspflichten. Dieses Seminar soll einen Überblick über die Struktur und einzelne Anforderungen der Solvency II-Richtlinie geben, die wesentlichen Grundprinzipien darstellen sowie auf mögliche Problemfelder eingehen. Dabei wird immer wieder auch ein Blick auf die steuerlichen Auswirkungen geworfen. Zuletzt wird der aktuelle Regierungsentwurf zur Änderung des VAG und zur Umsetzung der Solvency II-Richtlinie betrachtet.

Inhalte

Gründe der Entstehung / Zweck + Ziele

  • Anwendungsbereich und zugrundeliegende Grundsätze der Richtlinie
  • Wechsel von einem regelbasierten zu einem prinzipienbasierten Ansatz
  • Verhältnismäßigkeit, Proportionalität, Transparenz, Praktikabilität, Nachhaltigkeit
  • Gesetzgebungsprozess und aktueller Stand (QIS-Studien, Modifizierungen durch Omnibus II)

Struktur

1. Säule

  • Übersicht über die Grundstruktur der quantitativen Anforderungen
  • Erläuterung der Begrifflichkeiten der Mindestkapitalanforderungen und der Solvenzkapitalanforderungen
  • Welche Eigenmittel sind anrechnungsfähig?
  • Berechnungsmethode für versicherungstechnische Rückstellungen
  • Berechnungen der Mindestkapitalanforderungen (MCR) und der Solvenzkapitalanforderungen (SCR)

2. Säule

  • Qualitative Anforderungen: Einrichtung eines Governance-Systems
  • Übersicht über die erforderlichen Funktionen, Geschäftsleiter müssen fachlich geeignet sein („Fit + Proper“-Ansatz)?
  • Bildung einer Risikostrategie im Rahmen des Risikomanagementsystem
  • Internes Kontrollsystem
  • Compliance-Funktion
  • Interne Revision und aktuarielle Funktion – Berechnung der versicherungstechnischen Rückstellungen
  • Verpflichtung der Unternehmen zur Einschätzung der eigenen Risiken und der eigenen Risikotragfähigkeit (ORSA) als zentrales Element der 2. Säule
  • Welche Funktionen können ausgegliedert werden und wann führt Outsourcing zu einer wesentlichen Beeinträchtigung des Governance-Systems?

3. Säule

  • Jährliche Vorlage eines Aufsichtsberichts – Report to Supervisors (RTS)
  • Jährliche öffentliche Berichtserstattung – Solvency and Financial Condition Report (SFCR)

Exkurs: Auswirkungen auf latente Steuern

Exkurs: Auswirkungen auf Run-Off-Portfolios

Exkurs: Umstrukturierung als Ausweg (z.B. SE-/ Nieder lassungs strukturen)?

Solvency II als Verbesserung gegenüber Solvency I?

Übersicht und kritische Würdigung der bisherige Implementierungen: 64a VAG, § 104s VAG, MaRisk (VA) sowie Umsetzung der Vorgaben von Solvency II im aktuellen VAG-RegE

Seminar ID: C00718

Keine Teilnehmerstimmen vorhanden.